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Der Bundesrat gibt Südafrika-Akten frei

Die Freigebung von Akten über Schweizer Beziehungen zum Apartheid-Regime lässt die Wirtschaft bangen.

«Kein Geld für Apartheid»: Demonstranten fordern von der Schweizerischen Bankgesellschaft in Bern einen Rückzug der Konten, die in Verbindung mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime stehen. (17. November 1988)
«Kein Geld für Apartheid»: Demonstranten fordern von der Schweizerischen Bankgesellschaft in Bern einen Rückzug der Konten, die in Verbindung mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime stehen. (17. November 1988)
Lukas Lehmann/Keystone

Noch im November 2013 wollte der Bundesrat gewisse Akten im Bundesarchiv weiterhin sperren. Sie betreffen Geldgeschäfte und Exporte nach Südafrika während der Zeit der Apartheid. Der Bundesrat hatte die Akten 2003 gesperrt, als Apartheid-Opfer in den USA gegen Firmen klagten, die das rassistische Regime unterstützt hatten. Betroffen waren auch Schweizer Firmen, namentlich CS, UBS und die ehemalige Oerlikon Contraves.

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