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Der Bundesrat setzt beim Sterben auf Selbstbestimmung

Laut Simonetta Sommaruga vertritt die Regierung eine liberale Haltung beim Thema Sterbehilfe. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf will sie die Gesetze nicht verschärfen.

Selbstbestimmung im Tod: Das Schlafmittel Pentobarbital, das von Sterbewilligen bei Exit eingenommen wird. (Archivbild)
Selbstbestimmung im Tod: Das Schlafmittel Pentobarbital, das von Sterbewilligen bei Exit eingenommen wird. (Archivbild)
Keystone

Vor einem Jahr kommunizierte der Bundesrat in einem Communiqué, er gedenke die Suizidhilfe nicht weiter zu regulieren. Das bedeutete abermals eine Kehrtwende der Regierung in diesem Dossier.

Bundesrätin Sommaruga erinnerte gestern Freitag am internationalen Sterbehilfekongress an die verschiedenen Berichte, Gesetzesentwürfe und Vernehmlassungen, die der Bundesrat in dieser Sache in den letzten Jahren veranlasste. Vorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf beabsichtigte, die Suizidhilfe einzuschränken, indem sie etwa die chronisch Kranken davon ausnehmen wollte.

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