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Der Diplomat mit der Pauke

Der Schweizer Botschafter Tim Guldimann versucht, als Sondergesandter der OSZE die Krise in der Ukraine zu lösen. Einmal mehr hat er die ganz grosse Bühne der Weltpolitik gesucht und gefunden.

Sucht die ganz grosse Bühne der Weltpolitik: Tim Guldimann auf der Dachterrasse der Schweizer Botschaft in Berlin.
Sucht die ganz grosse Bühne der Weltpolitik: Tim Guldimann auf der Dachterrasse der Schweizer Botschaft in Berlin.
Edgar Herbst (13 Photo)
Die Schweiz leide an «Selbstverzwergung»: OSZE-Abgesandter Tim Guldimann in Wien. (3. März 2014)
Die Schweiz leide an «Selbstverzwergung»: OSZE-Abgesandter Tim Guldimann in Wien. (3. März 2014)
Dieter Nagl, AFP
«Schlüsselerlebnis»: Guldimanns erste internationale Mission führte ihn nach Tschetschenien. Dort leitete er von 1996 bis 1997 die OSZE-Vertretung, vermittelte zwischen Moskau und den Tschetschenen. (30. Januar 1997)
«Schlüsselerlebnis»: Guldimanns erste internationale Mission führte ihn nach Tschetschenien. Dort leitete er von 1996 bis 1997 die OSZE-Vertretung, vermittelte zwischen Moskau und den Tschetschenen. (30. Januar 1997)
Reuters
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Ein grosser Schweiger – das ist er nicht. Er ist kein Diplomat der alten Schule, der Gesprächspartner mit Floskeln eindeckt und die Realität mit schwer verständlichen Klauseln vernebelt. Das Buch «Wenn wir die Wahrheit sagen, haben wir uns versprochen. Aus der abenteuerlichen Welt der Diplomatie» hat Tim Guldimann wahrscheinlich nicht gelesen. Der Schweizer Botschafter in Berlin, der jetzt im Namen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Lage in der Ukraine beruhigen soll, spricht – fast immer – Klartext.

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