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«Der Eritreer bekommt Taschengeld, der Bosnier nicht»

Für Asylsuchende aus sicheren europäischen Staaten gilt seit August ein Kurzverfahren. Für die Betroffenen fällt das Taschengeld von 3 Franken pro Tag weg – eine Information, die der Bund bisher verschwieg.

«Die Leute sollen wissen, dass sich eine Asylreise in die Schweiz nicht mehr lohnt»: Ein Asylbewerber im Hotel Atlantis in Zürich (24. Januar 2009)
«Die Leute sollen wissen, dass sich eine Asylreise in die Schweiz nicht mehr lohnt»: Ein Asylbewerber im Hotel Atlantis in Zürich (24. Januar 2009)

Selbst Flüchtlingshelfer sprechen von Asyltourismus: Seit die Visumspflicht im Schengenraum in den letzten Jahren für verschiedene südosteuropäische Länder aufgehoben wurde, sind die Asylgesuche aus dieser Region sowohl in der Schweiz als auch in EU-Ländern markant gestiegen. Die Chance auf Asyl tendiert gegen null, dennoch: Die schwierigen Lebensumstände im Herkunftsland und die Aussicht auf Unterkunft, ärztliche Behandlung und Rückkehrhilfe heizen den Asyltourismus an.

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