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Der erste Flüchtling ist der schwierigste

Nach 20 Monaten konnte die Flüchtlingshilfe lediglich zehn Menschen privat unterbringen. Diese kleine Zahl ist aber bereits ein Erfolg.

Das Leid hört nicht auf: Gestern rettete die belgische Marine Hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer. Foto: Gregorio Borgia (AP Photo)
Das Leid hört nicht auf: Gestern rettete die belgische Marine Hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer. Foto: Gregorio Borgia (AP Photo)

Die Idee hört sich bestechend einfach an: Private Gastgeber sollen Flüchtlinge beherbergen. Als Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, diesen Vorschlag im Oktober 2013 erstmals propagierte, erhielt er breiten Zuspruch. Es war die Zeit, als das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte bei 93 000 Toten aufgehört hatte, die Opfer des syrischen Bürgerkriegs zu zählen. Einige Tage vor Meiners Aufruf sank vor Lampedusa ein Flüchtlingsboot. Über 350 Menschen ertranken; Männer, Frauen, Kinder.

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