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Der Euro soll 1.35 Franken kosten

SP und Gewerkschaften fordern eine weitere Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro. Der Bundesrat und die Unternehmer im Parlament kontern.

Anfang September 2011 setzte die Schweizerische Nationalbank einen Euro-Franken-Mindestwechselkurs von 1.20 fest.
Anfang September 2011 setzte die Schweizerische Nationalbank einen Euro-Franken-Mindestwechselkurs von 1.20 fest.
Martin Rütschi, Keystone
SGB-Chefökonom Daniel Lampart sagt: «Der Franken ist nach wie vor stark überbewertet.» (Bild vom 11. Juni 2013)
SGB-Chefökonom Daniel Lampart sagt: «Der Franken ist nach wie vor stark überbewertet.» (Bild vom 11. Juni 2013)
Lukas Lehmann, Keystone
In der Giesserei Von Roll in Emmenbrücke wird Stahl verarbeitet. In der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sind im ersten Halbjahr 2013 die Aufträge zurückgegangen. (Bild vom 5. Februar 2013)
In der Giesserei Von Roll in Emmenbrücke wird Stahl verarbeitet. In der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sind im ersten Halbjahr 2013 die Aufträge zurückgegangen. (Bild vom 5. Februar 2013)
Sigi Tischler, Keystone
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Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die SP machen wieder Druck: Sie wollen einen höheren Wechselkurs zum Euro. «Der Franken ist nach wie vor stark überbewertet» sagt, SGB-Chefökonom Daniel Lampart. Die Auswirkungen seien deutlich sichtbar, in Form eines tieferen Bruttoinlandproduktes pro Kopf. Im Parlament haben die SP-Nationalräte Corrado Pardini (BE), Susanne Leutenegger Oberholzer (BL) und Matthias Aebischer (BE) den Bundesrat aufgefordert, auf eine Mindestkursgrenze von 1.35 Franken hinzuarbeiten. Weiter wollen sie wissen, was der Bundesrat tun wolle, um den bisherigen Mindestkurs von 1.20 Franken zu halten.

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