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Der Fluch der späten Tat

Der Kanton Luzern führte 2012 schweizweit die tiefsten Unternehmensgewinnsteuern ein, der Zuzug grosser Firmen blieb aber aus. Nun will die Wirtschaft bei den Wahlen die SP aus der Regierung werfen.

Verheerende Bilanz: Die steigende Anzahl Firmen, insbesondere der Briefkastenfirmen, hat im Kanton Luzern zu einer Zunahme der Strafuntersuchungen geführt. Archivbild: Urs Flüeler (Keystone)
Verheerende Bilanz: Die steigende Anzahl Firmen, insbesondere der Briefkastenfirmen, hat im Kanton Luzern zu einer Zunahme der Strafuntersuchungen geführt. Archivbild: Urs Flüeler (Keystone)

Am 29. März wählen die Luzernerinnen und Luzerner ihre Regierung und den Kantonsrat neu. Indirekt befinden sie auch darüber, ob die Luzerner Tiefsteuerstrategie tatsächlich eine «Erfolgsgeschichte» ist, wie der kantonale Finanzdirektor und starke Mann in der Regierung, Marcel Schwerzmann, sagt. 2012 halbierte Luzern seine Unternehmensgewinnsteuern und avancierte damit für Firmen zum steuergünstigsten Kanton schweizweit.

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