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Der Freund der Schweiz tut sich schwer

Zürich erwartet heute hohen Besuch aus der EU. Jean-Claude Juncker kommt mit neuen Fragen und einer alten Forderung.

In der Schweiz tritt er nur im Begleitprogramm auf: Jean-Claude Juncker, hier beim EU-Gipfel in Bratislava. Foto: Filip Singer (EPA, Keystone)
In der Schweiz tritt er nur im Begleitprogramm auf: Jean-Claude Juncker, hier beim EU-Gipfel in Bratislava. Foto: Filip Singer (EPA, Keystone)

Der EU-Kommissionschef dürfte beim Treffen mit Bundespräsident Johann Schneider-Ammann unter anderem um Präzisionen zum Schweizer Inländervorrang bitten und auf den Rahmenvertrag als künftige Grundlage für die bilateralen Beziehungen pochen. Für Juncker ist das eine Baustelle mehr, die nicht abgeschlossen werden kann. Dabei ist es nicht so, dass der Kommissionspräsident sich nicht bemüht hätte. Kurz nach Beginn seiner Amtszeit hatte er die Konsultationen zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative zur Chefsache gemacht. Federführend war nicht mehr der Europäische Auswärtige Dienst, in der Schweiz gerne als besonders dogmatisch gesehen, sondern Junckers eigene Generaldirektion.

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