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Der Gripen – ein Lehrstück über die Schweiz

Mit der Abstimmung vom 18. Mai über den Gripen endet eine langjährige Grosskampagne. Sie wurde geprägt von Lobbyisten, Ueli Maurers politischem Instinkt und einem neuen konservativen Zeitgeist.

Von Patrick Feuz
Flugbereit: Der Gripen E Fighter in der Produktionshalle von Saab in Linkoeping, Schweden. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Flugbereit: Der Gripen E Fighter in der Produktionshalle von Saab in Linkoeping, Schweden. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Es riecht nach Kerosin und Bratwurst. Auch politisch liegt etwas in der Luft. Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind zur «Air 04» nach Payerne gepilgert, verstopfte Strassen und überfüllte Extrazüge haben sie nicht abgeschreckt. Die grösste militärische Flugschau seit Jahrzehnten ist ein Volksfest, gleichsam der ideelle Boden für den Kauf neuer Kampfflugzeuge. Denn nicht nur am Himmel ist im August 2004 in Payerne etwas zu sehen. In Pavillons stellen vier Rüstungskonzerne die Produkte aus, die sie der Schweizer Luftwaffe verkaufen wollen: EADS den Eurofighter, Saab den Gripen, Dassault den Rafale, Boeing den neuesten F/A-18.

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