Zum Hauptinhalt springen

Der grösste Datenklau aller Zeiten bleibt unbehelligt

Der Dieb im Nachrichtendienst des Bundes entwendete eine Datenmenge im «Tera-Bereich». Die Politik bleibt erstaunlich inaktiv. Doch Beispiele zeigen, wie gravierend die Folgen für die Schweiz hätten sein können.

Beni Gafner
Durchlässig: Geheime Daten beim Nachrichtendienst sind etwa so gut geschützt, wie die Berner Spionagezentrale durch den Drahtzaun.
Durchlässig: Geheime Daten beim Nachrichtendienst sind etwa so gut geschützt, wie die Berner Spionagezentrale durch den Drahtzaun.
Keystone

Die Tatsache, dass ein Informatikverantwortlicher beim Nachrichtendienst des Bundes (NDB) praktisch das gesamte Geheimdienstwissen auf Festplatten kopiert und im Rucksack aus der Berner Zentrale hinausgetragen hat, sorgt bisher für wenig politische Aktivität. Vorläufig scheint das behördliche Bemühen aufzugehen, ein Problem unter dem Radar von Öffentlichkeit und Politik hindurchzuschleusen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen