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Der Grünliberale

Eine neue Bewegung erfasst die Schweiz. Sie bringt zwei gesellschaftspolitische Strömungen zusammen, die bislang als unvereinbar galten. Fragt sich, wer der Wähler dieser Kreuzung ist? Und: Ist er nur ein Modewähler?

Eine frische Kraft in der Schweizer Politik: Mit dem Apfel gehen die Grünliberalen auf Stimmenfang.
Eine frische Kraft in der Schweizer Politik: Mit dem Apfel gehen die Grünliberalen auf Stimmenfang.
Keystone
Wirtschaftsfreundlich und ökologisch: GLP-Präsident Martin Bäumle setzt auf den grünen Umbau der Wirtschaft.
Wirtschaftsfreundlich und ökologisch: GLP-Präsident Martin Bäumle setzt auf den grünen Umbau der Wirtschaft.
Keystone
Aushängeschilder der Partei: Nationalrätin Tiana Angelina Moser und Ständerätin Verena Diener.
Aushängeschilder der Partei: Nationalrätin Tiana Angelina Moser und Ständerätin Verena Diener.
Keystone
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Grün und wirtschaftsfreundlich, das waren bis vor wenigen Jahren zwei politische Weltanschauungen, die nicht zusammenpassten. Respektive deren Vertreter dem Wahlvolk klar machten, dass beides zusammen nicht zu haben sei. Brav legten die ökologisch ausgerichteten Wähler Grün in die Urne, die Wirtschaftsliberalen entschieden sich für die FDP oder eine bürgerliche Partei anderer Couleur. Wohl mancher Stimmbürger mag beim Einwerfen des Wahlcouverts gezögert haben. Ist nicht doch Grün die Zukunft, fragte sich der FDPler. Will ich meine Stimme tatsächlich auch der sozialistisch-gewerkschaftlich orientierten Ökopartei geben, fragte sich der unsichere Grünwähler.

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