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«Der heikle Punkt ist, dass der Aktionsplan auch umgesetzt wird»

Bundesrätin Simonetta Sommaruga sprach sich gestern für härtere Massnahmen gegen Menschenhandel aus. Eine Expertin sieht die Schwierigkeit darin, dass der Plan auf der Empfehlungsebene basiert.

Chantal Hebeisen
Aktionsplan gegen Menschenhandel: Diese Aktivistinnen demonstrierten bereits 2008 für einen besseren Schutz von Frauen. (Archivbild 2008)
Aktionsplan gegen Menschenhandel: Diese Aktivistinnen demonstrierten bereits 2008 für einen besseren Schutz von Frauen. (Archivbild 2008)
Keystone

Frau Winkler, wie schätzen Sie den nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel ein, den Bundesrätin Simonetta Sommaruga heute morgen vorgestellt hat? Es gibt dazu zwei Dinge zu erwähnen: Einerseits finde ich es ein äusserst wichtiges Zeichen, dass sich mit Frau Sommaruga eine Bundesrätin dem Thema annimmt. Dies gibt der Bekämpfung des Menschenhandels und auch unserer Arbeit, die wir seit 20 Jahren verrichten, eine neue Qualität. Und es zeigt, dass das Thema auf höchster Ebene ernst genommen wird. Das Zweite ist der Aktionsplan selbst, der gereift ist, viele gute Ansätze hat und auf die richtigen Punkte achtet.

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