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Der heilige Glarner und die Flüchtlingsbabys

Der SVP-Asylverantwortliche Andreas Glarner herzt in Griechenland Babys und schwört in kuscheligen Homestorys seine Liebe zur Frau im Allgemeinen. Ist jetzt endlich alles wieder gut?

Ziert heute die Titelseite des «Blicks»: Andreas Glarner hält ein Flüchtlingsbaby.
Ziert heute die Titelseite des «Blicks»: Andreas Glarner hält ein Flüchtlingsbaby.

Achtung, Achtung, das ist eine offizielle Entwarnung. Mit Andreas Glarner, Asylverantwortlichem in der SVP und Spezialisten für allerhand Entgleisungen (Stacheldraht rund um die Schweiz, linke Frauen sind hässlich, etc.) ist alles in bester Ordnung. Er ist ein Mensch. Vielleicht sogar ein guter.

«Syrische Flüchtlingskinder öffnen das Herz von SVP-Asyl-Hardliner Andreas Glarner» steht heute auf der Front des «Blicks», dazu die Schlagzeile «Wir müssen mehr helfen», und ein Bild, wie man es sich als Boulevardmacher in seinen kühnsten Träumen nicht zu wünschen traut. Der härteste Asylpolitiker der Schweiz hält ein Flüchtlingsbaby in den Händen. Und er lächelt dabei.

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