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«Der Iran möchte die Schweizer Grossbanken holen»

Die iranische Wirtschaft sei hungrig auf Schweizer Technik, sagt der ehemalige Botschafter Philippe Welti. Eine Schwachstelle ortet er jedoch im Zahlungsverkehr.

War von 2004 bis 2008 Schweizer Botschafter in Teheran: Philippe Welti.
War von 2004 bis 2008 Schweizer Botschafter in Teheran: Philippe Welti.
Esther Michel

Herr Welti, auf welche Schweizer Güter wartet der Iran?

Auf Hightech. Ein grosser Engpass besteht bei den Raffinerien. Das erdölreiche Land muss etwa die Hälfte seines Benzins in Indien raffinieren lassen und anschliessend zurückkaufen, weil die eigenen Anlagen nicht mehr auf dem neusten Stand sind. Daneben sind weitere technologisch anspruchsvolle Güter und dazugehörige Serviceleistungen gefragt, unter anderem für die Verkehrsinfrastruktur.

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