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Der italienische Staatsanwalt plant bereits die nächsten Asbest-Prozesse

Stephan Schmidheiny ficht das gestrige Urteil an. Ihm und Bruder Thomas droht eine weitere Anklage.

Stephan Schmidheiny wurde in Abwesenheit verurteilt: Karikatur von Felix Schaad.
Stephan Schmidheiny wurde in Abwesenheit verurteilt: Karikatur von Felix Schaad.

Je 16 Jahre Haft und Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe ? so lautet das Urteil des Turiner Gerichts gegen den früheren Schweizer Industriellen Stephan Schmidheiny (64) und den belgischen Baron Louis de Cartier (91). Sie sollen als grösste Einzelaktionäre der italienischen Eternit S.p.a. absichtlich Sicherheitsmassnahmen unterlassen haben, welche die Angestellten vor dem schädlichen und in vielen Fällen tödlichen Asbeststaub geschützt hätten. Das Gericht folgte im Wesentlichen der Anklage von Staatsanwalt Raffaele Guariniello, der je 20 Jahre Haft gefordert hatte.

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