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Der Job, den keiner will

Erwin Beyeler wurde überraschend als Bundesanwalt abgewählt. Noch heute Morgen waren Kenner davon ausgegangen, dass Beyeler wiedergewählt würde – mangels Alternativen.

Monica Fahmy
Ein weiterer kontroverser Amtsleiter: Bundesanwalt Erwin Beyeler an einer Informationsveranstaltung zum Fall Holenweger
Ein weiterer kontroverser Amtsleiter: Bundesanwalt Erwin Beyeler an einer Informationsveranstaltung zum Fall Holenweger
Keystone

Als Carla Del Ponte 1994 Bundesanwältin wurde, hatte das Ansehen der Bundesanwaltschaft zwar unter der Fichenaffäre in den 1990ern gelitten, der Job des Bundesanwalts galt dennoch als prestigeträchtig. Heute, 17 Jahre und etliche Negativschlagzeilen später, ist es ein Job, den keiner will. Entgegen den Erwartungen hat das Parlament am Mittwoch Erwin Beyeler als Bundesanwalt nicht bestätigt. Auch unter seiner Ägide war die Bundesbehörde vor allem wegen Flops und Ineffizienz in den Schlagzeilen, und Beyeler selbst war in die unrühmlichen Ermittlungen gegen den Privatbankier Oskar Holenweger offenbar tiefer involviert, als er zugeben will.

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