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«Der Kanton Schwyz sollte über die Bücher gehen»

Ein Rekorddefizit musste der reiche Kanton Schwyz heute vermelden. Selbstverschuldet oder wegen der Zahlungen an andere Kantone? Antworten von einem intimen Kenner in Sachen Steuerwettbewerb.

Felix Schindler
Tiefe Steuern, vermögende Einwohner: Der Kanton Schwyz bezahlt einen hohen Beitrag an die NFA, weil er dank der vielen reichen Bewohner als ressourcenstark beurteilt wird.
Tiefe Steuern, vermögende Einwohner: Der Kanton Schwyz bezahlt einen hohen Beitrag an die NFA, weil er dank der vielen reichen Bewohner als ressourcenstark beurteilt wird.
Martin Ruetschi, Keystone
Die Zürcher Finanzdirektorin Ursula Gut-Winterberger präsidiert die Konferenz der Geberkantone, die schon seit Jahren Kritik an der NFA äussern.
Die Zürcher Finanzdirektorin Ursula Gut-Winterberger präsidiert die Konferenz der Geberkantone, die schon seit Jahren Kritik an der NFA äussern.
Steffen Schmidt, Keystone
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Ein Rekorddefizit von 141 Millionen weist die Staatsrechnung des Kantons Schwyz auf. Einen grossen Posten davon macht der Beitrag an die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Der Kanton Schwyz muss 147 Millionen an ressourcenschwächere Kantone abliefern, weil er selbst das Potenzial hätte, hohe Steuererträge zu erzielen. Gérard Wettstein ist der Architekt des Systems NFA. Er sagt, die Solidarität zwischeen den Kantonen dürfe nicht weiter strapaziert werden.

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