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Der kasachische Deal von Christa Markwalder

Die FDP-Nationalrätin wollte die Beziehungen zwischen der Schweiz und Kasachstan verbessern. Bezahlt wurde ihr Vorstoss von einer angeblichen kasachischen Oppositionspartei.

Wusste angeblich nichts vom Auftraggeber: Christa Markwalder (FDP, BE) im Nationalrat in Bern. (25. September 2014)
Wusste angeblich nichts vom Auftraggeber: Christa Markwalder (FDP, BE) im Nationalrat in Bern. (25. September 2014)
Lukas Lehmann, Keystone

7188 Franken und 48 Rappen. So viel kostet es in der Schweiz, wenn man seinen Ideen per Vorstoss im Parlament Nachdruck verleihen möchte. Gestellt hat die Rechnung die Kommunikationsagentur Burson-Marsteller, Auftraggeber war Asat Peruaschew, der Parteichef von Ak Schol, einer kasachischen Partei, die sich im Westen als Opposition darstellt, tatsächlich aber regimenah ist. Inhalt des Auftrags: eine Interpellation von Christa Markwalder (FDP, BE), wobei die Nationalrätin vom Parlament wissen wollte, inwiefern die Schweiz den Demokratisierungsprozess in Kasachstan unterstützen könne.

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