Zum Hauptinhalt springen

Der Katzenjammer

Die SVP gibt den andern die Schuld an ihrer Niederlage. Es äussern sich aber auch pragmatische Parteienvertreter. Bei der Kandidatenkür für den Bundesrat werden sie sich durchsetzen.

Claudia Blumer
«Alle gegen die SVP»: Parteipräsident Toni Brunner am Abend des 23. Oktober 2011.
«Alle gegen die SVP»: Parteipräsident Toni Brunner am Abend des 23. Oktober 2011.
Keystone

«Alle waren gegen uns» ist nach der Niederlage bei den Ständeratswahlen die meistgehörte Erklärung von gescheiterten SVP-Grössen. «Die vereinigten SVP-Hasser haben sich durchgesetzt», twitterte Natalie Rickli am Sonntagnachmittag, am Abend jammerte Alfred Heer auf Tele Züri, wie sich alle Parteien gegen die SVP verbündet hätten. Ulrich Giezendanner sagte der «Aargauer Zeitung»: «Es galt: alle gegen die SVP» und Parteipräsident Toni Brunner erklärte seine Niederlage in «20 Minuten» mit der Aussage «Das Resultat entspricht dem Zeitgeist: Alle gegen die SVP». Vor einer Woche hatte Adrian Amstutz auf seine Abwahl mit ebendieser Erklärung reagiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen