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Der kleine Tod der Idée Suisse

Jahrzehntelang war die identitätsstiftende Kraft der SRG unbestritten. Erleben wir das Ende ihrer viel beschworenen nationalen Klammerfunktion? Und was kommt danach?

Eines der Aushängeschilder der Idée Suisse: Übertragung des «Donnschtig-Jass» aus Visp (2010). Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Eines der Aushängeschilder der Idée Suisse: Übertragung des «Donnschtig-Jass» aus Visp (2010). Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Der Ritter von der traurigen Gestalt trägt einen merkwürdig ausgebeulten taubenblauen Leinenanzug und ist ausgesprochen schlechter Laune. Immer die gleichen Fragen. Immer die gleichen Antworten. «Herr de Weck, ist dieses Resultat ein Schuss vor den Bug der SRG?» Den tiefen Seufzer kann sich Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, im letzten ­Moment verkneifen. Er holt nur ein bisschen mehr Luft als üblich und sagt dann: «Das war keine Abstimmung über die SRG. Das war eine Abstimmung über ein neues Finanzierungsmodell.»

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