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Der «Knebelvertrag» von München droht auch den Bündnern

Die Olympiapromotoren träumen von nachhaltigen Winterspielen. Doch die Bedingungen diktiert das Olympische Komitee. Dies hat sich in München gezeigt.

Stefan Häne
Kommt München teuer zu stehen: Die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2018. (22. Juni 2010)
Kommt München teuer zu stehen: Die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2018. (22. Juni 2010)
Keystone

Klein, fein, nachhaltig: So werben die Bündner Olympiapromotoren für ein Ja am 3. März zur Kandidatur von St. Moritz und Davos. Reine Propaganda? Umstritten ist nicht nur die Grundsatzfrage, ob ein solch gigantischer Anlass einer seriösen Nachhaltigkeitsprüfung überhaupt standhalten kann. Zur Debatte steht auch, wie weit die Gastgeber die Spiele selber gestalten können – oder ob sie sich dem Diktat des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) unterwerfen müssen. Was Davos und St. Moritz erwarten könnte, zeigt die Erfahrung, die München bei der Kandidatur für die Winterspiele 2018 gemacht hat.

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