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Der Mann, der gegen die 1:12-Initiative antritt

Das Parlament lehnt die Juso-Initiative ab. Die Wirtschaftsverbände rüsten sich für einen harten Abstimmungskampf und haben sich jetzt für eine Kampagnenleitung entschieden.

Soll die Juso-Initiative bodigen: Hans-Ulrich Bigler, Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes.
Soll die Juso-Initiative bodigen: Hans-Ulrich Bigler, Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes.

Nur die Linke machte sich gestern im Ständerat für die 1:12-Initiative der Jungsozialisten (Juso) stark. Das Volksanliegen, das die Höchstsaläre in sämtlichen Unternehmen auf das Zwölffache des niedrigsten Lohns begrenzen will, sei «ein Stück Rückkehr zur Vernunft», warb Paul Rechsteiner (SP, SG). Er erinnerte an die Zeiten, als Manager und Direktionspräsidenten noch Löhne «in der Grössenordnung von Bundesräten» gehabt hätten. Roberto Zanetti (SP, SO) meinte gar: «Hätte ich den Juso Ratschläge erteilen können, so hätte ich gesagt: Fahrt zurück, 1 zu 12 ist zu viel, versucht es mit 1 zu 8 oder 1 zu 10.»

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