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Der Mann, der Zuppiger zum Rückzug zwang

«Weltwoche»-Journalist Urs Paul Engeler zählt seit Jahren die verbleibenden Arbeitstage. Eigentlich sollte er längst pensioniert sein.

«Keine innere Motivation, nur Pflichtgefühl»: Urs Paul Engeler Ende 2007 vor dem Berner Amtshaus. Hier wurde er vom Rassismusvorwurf freigesprochen, weil er die diffamierenden Passagen über die Rätoromanen nicht selber verfasst hatte.
«Keine innere Motivation, nur Pflichtgefühl»: Urs Paul Engeler Ende 2007 vor dem Berner Amtshaus. Hier wurde er vom Rassismusvorwurf freigesprochen, weil er die diffamierenden Passagen über die Rätoromanen nicht selber verfasst hatte.
Keystone

Er arbeite nicht gern, sagt der Mann, der soeben den aussichtsreichsten SVP-Bundesratskandidaten Bruno Zuppiger abgeschossen hat. «Ich würde lieber zu Hause sitzen und Fussball schauen.» Schon Ende 2005 hat «Weltwoche»-Journalist Urs Paul Engeler in einem Interview mit «Persönlich» gesagt, er zähle die Tage bis zu seiner Pensionierung. Ende April 2011 werde es so weit sein, bis dahin dauere es noch 1253 Tage. Solange werde er wohl chronisch schlecht gelaunt bleiben. Seine Geschichten entstünden nie aus innerer Motivation, sondern nur aus Pflichtgefühl. «Ich habe keine Mission, sondern einen Arbeitsvertrag.» Mittlerweile ist der anvisierte Pensionierungstermin seit sieben Monaten verstrichen, und Engeler ist immer noch am Arbeiten.

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