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«Der Mann ist gut»

Alain Berset und Pierre-Yves Maillard gelten als Favoriten für den frei werdenden SP-Bundesratssitz. Wer hat die besseren Chancen? Eine Umfrage unter Parlamentariern und Experten.

Claudia Blumer
Geniessen das Vertrauen der Fraktion: Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard.
Geniessen das Vertrauen der Fraktion: Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard.
Keystone
Marina Carobbio Guscetti hats nicht geschafft: Die 45-jährige Ärztin, Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz machte ihre Ambitionen auf die Nachfolge von Micheline Calmy-Rey früh publik. Die Tessinerin galt vorab als chancenlos. (4. September 2011)
Marina Carobbio Guscetti hats nicht geschafft: Die 45-jährige Ärztin, Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz machte ihre Ambitionen auf die Nachfolge von Micheline Calmy-Rey früh publik. Die Tessinerin galt vorab als chancenlos. (4. September 2011)
Karl Mathis, Keystone
Stéphane Rossini ist nicht dabei: Der 48-jährige Nationalrat aus Haute-Nendaz meldete sein Interesse am SP-Bundesratssitz der Romandie einen Tag nach Marina Carobbio an. Am 14. Oktober wurde er von der SP Unterwallis nominiert. (23. Oktober 2011)
Stéphane Rossini ist nicht dabei: Der 48-jährige Nationalrat aus Haute-Nendaz meldete sein Interesse am SP-Bundesratssitz der Romandie einen Tag nach Marina Carobbio an. Am 14. Oktober wurde er von der SP Unterwallis nominiert. (23. Oktober 2011)
Martial Trezzini, Keystone
Alain Berset: Der Freiburger Ständerat ist 39 Jahre alt. Er wurde am 13. Oktober von seiner Kantonalpartei nominiert und am 23. Oktober im ersten Wahlgang als Ständerat bestätigt. (23. Oktober 2011)
Alain Berset: Der Freiburger Ständerat ist 39 Jahre alt. Er wurde am 13. Oktober von seiner Kantonalpartei nominiert und am 23. Oktober im ersten Wahlgang als Ständerat bestätigt. (23. Oktober 2011)
Martial Trezzini, Keystone
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Für den ehemaligen SP-Präsidenten Peter Bodenmann ist klar: «Alain Berset ist gewählt», sagt er auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Und er fügt hinzu: «Der Bundesrat ist ein Kastratenchörli.» Berset passe deshalb viel besser ins Gremium.

Tatsächlich gilt der Freiburger SP-Ständerat Alain Berset als Favorit für den Ersatz von SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Ihm gelang das Kunststück, als Sozialdemokrat in den Ständerat gewählt zu werden; am Sonntag wurde er sogar mit einem Glanzresultat bestätigt. Zudem gilt er als pragmatisch: Er will nicht in die EU und er will den Kapitalismus nicht überwinden.

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