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Der Mission verpflichtet

Magdalena Martullo-Blocher will für die SVP Graubünden in den Nationalrat.

MeinungDaniel Foppa

«An einer politischen Karriere habe ich kein Interesse», sagte Magdalena Martullo-Blocher im Februar dem «Bündner Tagblatt». Diese Aussage ist Makulatur: Die Ems-Chefin will für die SVP Graubünden in den Nationalrat. Martullo-Blochers Kandidatur entspricht einem Vorgehen, das ihr Vater geprägt hat und dem sich auch «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel verpflichtet fühlt: Der Zustand der Bundespolitik wird als desolat diag­nos­tiziert.

Hilfe kann nur von Persönlichkeiten kommen, die eine Mission erfüllen wollen und die Mühlen des Politbetriebs im Grunde verachten. Christoph Blocher bezeichnete den Parlamentsbetrieb als «Zeitverschwendung», Köppel kritisiert Woche für Woche, was falsch läuft in Bern, und für Martullo-Blocher ist die Bundespolitik «von oberflächlichen Sachkenntnissen und leichtsinnigen Schnellschüssen geprägt».

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