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Der Optimist am Bohrloch

Der freisinnige Stadtrat Fredy Brunner begeisterte fast ganz St. Gallen für das Geothermie-Projekt. Nun steht der Bohrturm seit elf Tagen still. Und es ist ungewiss, ob im Sittertobel je wieder gebohrt wird.

Eilte aus Italien zurück nach St. Gallen: Fredy Brunner vor dem Bohrturm im St. Galler Sittertobel.
Eilte aus Italien zurück nach St. Gallen: Fredy Brunner vor dem Bohrturm im St. Galler Sittertobel.
Sophie Stieger

Seit elf Tagen ist es still im Sittertobel. Der Bohrturm, dessen Stampfen zuvor von weitem zu hören war, steht stumm im Regen. Die Lastwagen, die um ihn herum manövrierten, sind verschwunden, die Arbeiter in den gelben Leuchtwesten ebenso. Nur Fredy Brunner ist nach einer Lagebesprechung noch auf dem Areal. Er ist der Vater des Geothermie-Projekts; er vermochte die Stadt so dafür zu begeistern, dass 83 Prozent der Stimmenden das risikobehaftete Geschäft guthiessen. Und er verantwortet als Stadtrat letztlich das Projekt.

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