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Von wegen weicher Parmelin

Der neue SVP-Bundesrat macht im VBS Tabula rasa.

Der Wechsel an der VBS-Spitze hat Konsequenzen für ihn: Armeechef André Blattmann.
Der Wechsel an der VBS-Spitze hat Konsequenzen für ihn: Armeechef André Blattmann.
Urs Flueeler, Keystone
Blattmann war seit dem 20. August 2008 Armeechef ad interim, per 1. März 2009 hat er diese Funktion definitiv übernommen.
Blattmann war seit dem 20. August 2008 Armeechef ad interim, per 1. März 2009 hat er diese Funktion definitiv übernommen.
Arnd Wiegmann, Reuters
Sanfter Abgang: Bis März 2017 erhält Blattmann eine beratende Funktion im VBS und wird dann mit einem weiteren Jahressalär pensioniert.
Sanfter Abgang: Bis März 2017 erhält Blattmann eine beratende Funktion im VBS und wird dann mit einem weiteren Jahressalär pensioniert.
Arnd Wiegmann, Reuters
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Einen solchen Schnellstart hätten Guy Parmelin im Verteidigungsdepartement (VBS) nur wenige zugetraut. Vor seiner Wahl wurde der Waadtländer als «un mou» beschrieben, als weicher Politiker, der sich wohl von seinen Militärs diri­gieren lasse werde – zumal er sich bisher nur wenig mit Sicherheitspolitik befasst hat. Doch jetzt straft der Neo-Verteidigungsminister die bösen Zungen Lügen. Erst gut 80 Tage im Amt, stellt er Weichen. Am Dienstagabend sistierte er überraschend das Projekt Bodluv 2020, die Rundumerneuerung der Boden-Luft-Verteidigung, das wichtigste Rüstungsprojekt, das er von seinem Vorgänger Ueli Maurer geerbt hat. Und am Mittwoch liess er vom Gesamtbundesrat die Trennung von Armeechef André Blattmann absegnen.

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