Zum Hauptinhalt springen

Der Partner putzt anders

Partnerschaftliche Rollenteilung der Familien- und Erwerbsarbeit funktioniert – unter gewissen Bedingungen. Das ist das Fazit eines neuen Buches.

Zwei der 28 Familien, die an der Studie teilnahmen: Familie Jeannette Schwager und René Meier (l.) und Familie Rita Scholl Born und Jürg Born. Fotos: Reto Schlatter
Zwei der 28 Familien, die an der Studie teilnahmen: Familie Jeannette Schwager und René Meier (l.) und Familie Rita Scholl Born und Jürg Born. Fotos: Reto Schlatter

Man hat es geahnt, gehofft, vermutet. Aber jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Väter und Mütter können sich die Familien- und Erwerbsarbeit langfristig teilen. «Partnerschaftliche Rollenteilung – ein Erfolgsmodell» lautet der Titel des neuen Buches der Soziologin und Autorin Margret Bürgisser (71). Sie hat 28 Paare über mehrere Jahrzehnte begleitet, die Hausarbeit, Kinderbetreuung und Geldverdienen zu ähnlich grossen Teilen bestritten haben. Bürgisser hat die Paare Anfang der Neunzigerjahre aufgespürt, als man sich noch Pionier nennen durfte, wenn man als Mutter erwerbs­tätig war oder als Vater einen Teil der Hausarbeit machte. Letztmals befragt hat sie dieselben Paare 2015. Die Kinder sind nun erwachsen, die Eltern steuern Richtung Pensionierung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.