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Der Patron, der sich in der Krise nicht einfach aus dem Staub macht

Johann Schneider-Ammann will in den Bundesrat. Aber wie gut macht er sich eigentlich als Unternehmer?

Sein Unternehmen läuft bereits gut: Jetzt will Johann Schneider-Ammann in den Bundesrat.
Sein Unternehmen läuft bereits gut: Jetzt will Johann Schneider-Ammann in den Bundesrat.
Keystone

Mangelnde Risikobereitschaft oder wenig Ausdauer kann man Johann Schneider-Ammann nicht vorwerfen. Über 50 Millionen Franken investierte der Langenthaler Unternehmer und FDP-Nationalrat 2003 in Mikron, um den Bieler Maschinenkonzern «mit ein paar Kollegen» vor dem Konkurs zu retten. Sein Familienunternehmen, die Ammann-Gruppe, hält heute rund 43 Prozent an Mikron. Die Unternehmer Rudolf Maag, Jacob Schmidheiny und Anton Affentranger steuerten gemeinsam nochmals Dutzende Millionen bei. Im Boom warf Mikron zeitweise bescheidenen Gewinn ab, war in der Krise mit 46 Millionen Franken Verlust seit 2008 wieder tiefrot. 2010 ist eine schwarze Null das Ziel.

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