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Der Prophet des Untergangs

Der Rassist Piero Falotti sorgt im Wallis für einen Skandal.

Sollte den Kanton auf Krisensituationen vorbereiten: Angstmacher Piero Falotti. Bild: rts
Sollte den Kanton auf Krisensituationen vorbereiten: Angstmacher Piero Falotti. Bild: rts

Sein Geschäft ist die Angstmacherei. Sein Reich ist eine einsame Holzhütte an einem unbekannten Ort in den Schweizer Bergen. Dort hängen Bändel mit Gewehrpatronen wie Girlanden von der Decke. Dort lagern Sturmgewehre, Pistolen neben Teigwaren, Mehl-, Salz- und Zuckervorräten und Konservendosen mit Birnen und Bohnen. Hierhin werde er sich zurückziehen, wenn die Welt ins Chaos stürze, sagte der Genfer Piero Falotti 2012 in einer Reportage der Westschweizer «Tagesschau». Der Überlebensspezialist und erfolgreiche Autor, der gerne im Umfeld der rechtsextremen französischen Gruppierung Egalité et Récon­ciliation auftritt, ist sich sicher: Die Kriegstage werden kommen. Da werde es Waffen brauchen. «Konflikte werden nicht bei einer Tasse Tee geregelt», sagt der 45-Jährige. Und lacht.

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