Zum Hauptinhalt springen

«Der schwedische Botschafter ist nicht mehr tragbar»

Geheimpapiere zeigen, dass Schweden versuchte, Schweizer Parlamentarier vom Gripen-Kauf zu überzeugen. SVP-Nationalrat Thomas Hurter ist empört, dass ein Gespräch mit ihm falsch ausgelegt wird.

«Der Botschafter überschätzt sich gewaltig»: SVP-Nationalrat Thomas Hurter (l.) im Gespräch mit VBS-Chef Ueli Maurer. (11. September 2013)
«Der Botschafter überschätzt sich gewaltig»: SVP-Nationalrat Thomas Hurter (l.) im Gespräch mit VBS-Chef Ueli Maurer. (11. September 2013)
Keystone
Rapportierte der schwedischen Regierung sein Lobbying zugunsten des Gripen: Der schwedische Botschafter Per Thöresson. (22. April 2013)
Rapportierte der schwedischen Regierung sein Lobbying zugunsten des Gripen: Der schwedische Botschafter Per Thöresson. (22. April 2013)
Keystone
Politische Ränkespiele rund um seine Beschaffung: Ein Kampfflugzeug des Typs Gripen C wird auf dem Flugplatz Emmen für einen Testflug vorbereitet. (10. April 2013)
Politische Ränkespiele rund um seine Beschaffung: Ein Kampfflugzeug des Typs Gripen C wird auf dem Flugplatz Emmen für einen Testflug vorbereitet. (10. April 2013)
Keystone
1 / 4

Herr Hurter, Sie haben die Gripen-Beschaffung monatelang kritisiert und sich schliesslich doch für den Kampfjet ausgesprochen. Welche Rolle hat bei Ihrem Entscheid das Treffen mit dem schwedischen Botschafter gespielt? Keine. Das Treffen verlief anders, als es jetzt dargestellt wird. Botschafter Per Thöresson bat mich im August 2013 um ein Gespräch. Dabei erzählte ich nur, was auch im Bericht der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK-N) steht. Ich verdeutlichte ihm, dass ich der Meinung sei, die Schweden müssten sich stärker bemühen, wenn sie wollten, dass das Geschäft im Parlament durchkommt. Für meinen Entscheid war nicht dieses Treffen massgebend, sondern der politische Prozess.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.