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Der Schweizer Armee geht die Munition aus

Weil gespart wird, klappt der Nachschub mit Munition nicht. Ganze Munitionstypen fehlen. Das hat Folgen für die Ausbildung.

Der Schweizer Armee verfügt offenbar nicht mehr über genügend Munition - dies zeigen interne Dokumente, wie das TV-Magazin «10vor10» gestern Abend berichtete. «Munition ist zurzeit nicht verfügbar», heisse es in einem Dokument der Heeresführung. Es fehlten ganze Munitionstypen. Die Truppen warteten vergeblich auf Nachschub.

Der Ausbildungsstandard könne so nicht mehr erfüllt werden, sagte Bataillonskommandant Oberstleutnant Mike Schneider im Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens.

VBS spricht von Optimierungen

Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) relativiert die Angelegenheit. Den Mangel an Munition begründet das VBS mit Optimierungen im Zuge von Sparmassnahmen , wie es in einer schriftlichen Stellungnahme heisst. «Die Nutzung einzelner Waffensysteme, Geräte und Fahrzeuge wurde massvoll eingeschränkt. So wurde beispielsweise der Verbrauch ausgewählter grosskalibriger Munition für bestimmte Rohrwaffen gesenkt.»

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