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Der Shootingstar der Grünliberalen

Die Partei von Martin Bäumle wurde bislang als Einmannshow wahrgenommen. Seit der Agrardebatte muss dieses Bild revidiert werden. Eine junge Bernerin rückt ins Rampenlicht.

Scheut die Diskussion nicht: Kathrin Bertschy von den Grünliberalen (links) mit Albert Rösti (SVP, BE) gestern während der Agrardebatte im Nationalrat.
Scheut die Diskussion nicht: Kathrin Bertschy von den Grünliberalen (links) mit Albert Rösti (SVP, BE) gestern während der Agrardebatte im Nationalrat.
Keystone

Kathrin Bertschy, gelernte Ökonomin und seit 2011 grünliberale Nationalrätin, brachte am Mittwoch während der Agrardebatte das Blut einiger Bauernvertreter zum Kochen. Die jährlichen Pauschalzahlungen von zwei Milliarden an die Landwirtschaft seien ineffiziente und «sogar schädliche Subventionen», sagte die 33-Jährige. Und: «Wenn der grösste Geldtopf – wir sprechen hier von 80 bis 90 Prozent des Geldes – nur deshalb ausbezahlt wird, weil jemand Landwirt ist und Land hat, besteht leider wenig Anreiz für weitere gemeinwirtschaftliche Leistungen, beispielsweise im ökologischen Bereich.» So frech und direkt hat schon lange kein Parlamentarier den Bauern die Leviten gelesen.

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