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Eine Spitzelaktion in Bern, die eskalierte

Ein Kurde arbeitete für den türkischen Geheimdienst. Nach seiner Enttarnung wurde ihm offenbar mit dem Tod gedroht – durch Erfrieren.

Misstrauisch blickt der Mann vom Balkon irgendwo im Mittelland. Unten vor dem Hauseingang steht ein ungebetener Besucher. Aydin K.* will sich vergewissern, dass von dem Journalisten keine Gefahr ausgeht. Er hat allen Grund, vorsichtig zu sein nach allem, was ihm widerfahren ist. Im Wohnzimmer der Familie erzählt seine Frau kurz danach vom Trauma, das der 37-jährige Kurde erlitten hat. Blutend und mit einer Riesenbeule an der rechten Gesichtshälfte sei er nach Hause gekommen, zehn Tage habe er nach dem «Zwischenfall» nicht mehr gesprochen.

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