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«Der Sterbewunsch ist nicht eindeutig»

Die Walliser Justizdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten äussert sich darüber, wie sie mit dem Hanfbauern Bernard Rappaz weiter verfahren wird. Dieser befindet sich im Hungerstreik und will sterben.

Reto Hunziker
Bernard Rappaz befand sich wochenlang im Hungerstreik. Der Hanfbauer im Juli 2010 nach seiner kurzzeitigen Haftentlassung.
Bernard Rappaz befand sich wochenlang im Hungerstreik. Der Hanfbauer im Juli 2010 nach seiner kurzzeitigen Haftentlassung.
Keystone
Wenig Zuspruch: Der Grosse Rat im Kanton Wallis hat am 18. November den Entscheid über Rappaz' Begnadigungsgesuch abgelehnt.
Wenig Zuspruch: Der Grosse Rat im Kanton Wallis hat am 18. November den Entscheid über Rappaz' Begnadigungsgesuch abgelehnt.
Keystone
Musste die Kosten seines Hausarrests selbst übernehmen: Der Hanfbauer auf seinem Hof am 29. Juli 2010.
Musste die Kosten seines Hausarrests selbst übernehmen: Der Hanfbauer auf seinem Hof am 29. Juli 2010.
Keystone
Renitent gegenüber den Behörden: Bernard Rappaz, Hanfbauer aus Leidenschaft, im März 2010, kurz vor seiner Inhaftierung.
Renitent gegenüber den Behörden: Bernard Rappaz, Hanfbauer aus Leidenschaft, im März 2010, kurz vor seiner Inhaftierung.
Keystone
1997 präsentieren Rappaz und Weinbauer Patrice Bruchez (links) ihren Hanfwein Chanvin. Sie wollen damit auch den schlechten Ruf des «Betäubungsmittels» Hanf revidieren.
1997 präsentieren Rappaz und Weinbauer Patrice Bruchez (links) ihren Hanfwein Chanvin. Sie wollen damit auch den schlechten Ruf des «Betäubungsmittels» Hanf revidieren.
Keystone
Rappaz, hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2000, machte aus seinem Hanfanbau nie einen Hehl.
Rappaz, hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2000, machte aus seinem Hanfanbau nie einen Hehl.
Keystone
Oft und gerne in den Medien: Rappaz bei seiner Verhaftung im Jahr 2001.
Oft und gerne in den Medien: Rappaz bei seiner Verhaftung im Jahr 2001.
Keystone
Der anschliessende Hungerstreik war für Rappaz erfolgreich. Er wurde vorläufig freigelassen.
Der anschliessende Hungerstreik war für Rappaz erfolgreich. Er wurde vorläufig freigelassen.
Keystone
Gekonnt in Szene gesetzt: Rappaz bei der Zwangsarbeit im Jahre 2002.
Gekonnt in Szene gesetzt: Rappaz bei der Zwangsarbeit im Jahre 2002.
Keystone
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Frau Waeber-Kalbermatten, Sie haben Bernard Rappaz am vergangenen Mittwoch im Spital besucht: Hat sich dadurch etwas an der Situation geändert? Ich habe versucht, ihn davon zu überzeugen, den Hungerstreik aufzugeben. Ich habe ihm gesagt, dass er seiner Gesundheit sehr schadet und ihm klar gemacht, dass ein Haftunterbruch nicht infrage käme. Herr Rappaz ging nicht darauf ein. Von daher hat sich an der Situation nichts geändert.

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