Zum Hauptinhalt springen

«Der Sterbewunsch ist nicht eindeutig»

Die Walliser Justizdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten äussert sich darüber, wie sie mit dem Hanfbauern Bernard Rappaz weiter verfahren wird. Dieser befindet sich im Hungerstreik und will sterben.

Bernard Rappaz befand sich wochenlang im Hungerstreik. Der Hanfbauer im Juli 2010 nach seiner kurzzeitigen Haftentlassung.
Bernard Rappaz befand sich wochenlang im Hungerstreik. Der Hanfbauer im Juli 2010 nach seiner kurzzeitigen Haftentlassung.
Keystone
Lehnen Walliser Anordnung ab: Doktor Hans Wolf (linkst), Genfer Spitaldirektor Bernard Bruson (Mitte) und Anwalt Michel Halperin (rechts) erklären sich vor den Medien legen Beschwerde vor Bundesgericht ein.
Lehnen Walliser Anordnung ab: Doktor Hans Wolf (linkst), Genfer Spitaldirektor Bernard Bruson (Mitte) und Anwalt Michel Halperin (rechts) erklären sich vor den Medien legen Beschwerde vor Bundesgericht ein.
Keystone
Harter Schlag: Im August 2008 wird Rappaz zu fünf Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Der Widerstand geht weiter.
Harter Schlag: Im August 2008 wird Rappaz zu fünf Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Der Widerstand geht weiter.
Keystone
1 / 11

Frau Waeber-Kalbermatten, Sie haben Bernard Rappaz am vergangenen Mittwoch im Spital besucht: Hat sich dadurch etwas an der Situation geändert? Ich habe versucht, ihn davon zu überzeugen, den Hungerstreik aufzugeben. Ich habe ihm gesagt, dass er seiner Gesundheit sehr schadet und ihm klar gemacht, dass ein Haftunterbruch nicht infrage käme. Herr Rappaz ging nicht darauf ein. Von daher hat sich an der Situation nichts geändert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.