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Der Streit um die 5G-Grenzwerte ist neu entbrannt

Für die Telecom-Unternehmen ist der Fall klar: Der Bericht des Bundes zeige auf, dass die Grenzwerte erhöht werden müssen. Die politische Grosswetterlage spricht dagegen.

Die Bevölkerung ist skeptisch: Installation einer 5G-Antenne in Genf. Foto: Martial Trezzini (Keystone)
Die Bevölkerung ist skeptisch: Installation einer 5G-Antenne in Genf. Foto: Martial Trezzini (Keystone)

Der Fachbericht des Bundes «Mobilfunk und Strahlung» gibt zwar eine Menge Empfehlungen ab, von einem besseren Monitoring gesundheitlicher Auswirkungen bis zu einer Harmonisierung beim Vollzug. Aber bei der zentralen Frage, ob die Grenzwerte erhöht werden sollen, präsentiert er lediglich einen Strauss von Optionen. Fünf an der Zahl: von einer partiellen Absenkung der Grenzwerte bis zu deren Erhöhung. Die Interpretationen des Berichts fallen dementsprechend kontrovers aus. Um einen Datenstau zu vermeiden, müssten die Grenzwerte nun gelockert werden, fordert Asut, der Schweizerische Verband der Telekommunikation in einer Medienmitteilung. Nur so könne innert nützlicher Frist eine flächendeckende Versorgung der Schweiz mit 5G sichergestellt werden.

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