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«Der Sturm aufs Stöckli hat den Wahlkampf beruhigt»

Die Themen Energie, Migration und Finanzplatz Schweiz dominieren den Wahlkampf. Wie behaupteten sich die Parteien darin? Eine Bilanz.

Claudia Blumer
Das Thema Migration hat Anfang Jahr die Nachrichtenlage weitgehend dominiert, ist dann aber in den Hintergrund gerückt. Auch weil SVP-Exponenten wie Adrian Amstutz, Christoph Blocher und Toni Brunner in den Ständeratswahlkampf eingebunden sind, sagt Politologe Andreas Ladner. «Sie müssen sich staatsmännischer geben und möglichst viele Wähler ansprechen.»
Das Thema Migration hat Anfang Jahr die Nachrichtenlage weitgehend dominiert, ist dann aber in den Hintergrund gerückt. Auch weil SVP-Exponenten wie Adrian Amstutz, Christoph Blocher und Toni Brunner in den Ständeratswahlkampf eingebunden sind, sagt Politologe Andreas Ladner. «Sie müssen sich staatsmännischer geben und möglichst viele Wähler ansprechen.»
Keystone
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Die Aktualität kann für den Wahlerfolg einer Partei ausschlaggebend sein. Entsprechend versuchen die Parteien, die Themensetzung nicht dem Zufall zu überlassen, sondern aktiv zu beeinflussen. So versucht die SVP wenn immer möglich zu verhindern, dass die Sozialpolitik im Wahljahr dominiert. Ihr Nein zur AHV-Revision vor einem Jahr wurde von Politologen dem Umstand zugeschrieben, dass die SVP das von der SP angedrohte Referendum verhindern wollte. Dieses hätte der SP ein Wahlkampfthema geliefert. Umgekehrt macht die SP einen weiten Bogen um das Thema Migration. Es gebe keine Einwanderungsdebatte, lautete die parteiinterne Direktive des Präsidenten Christian Levrat Anfang Jahr.

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