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Der TCS speichert Kundendaten in den USA

Die 1,6 Millionen Kunden des Touring Club Schweiz müssen damit rechnen, dass ihre persönlichen Daten auf Servern in den USA gespeichert werden.

Wer ist Mitglied beim TCS, wer bezieht welche Produkte? Solche persönlichen Daten speichert der TCS seit kurzem auf einer Datenwolke in den USA.
Wer ist Mitglied beim TCS, wer bezieht welche Produkte? Solche persönlichen Daten speichert der TCS seit kurzem auf einer Datenwolke in den USA.
TCS

Der Touring Club Schweiz (TCS) geniesst viel Glaubwürdigkeit. 1,6 Millionen Mitglieder vertrauen dem Verein, der 1896 gegründet worden ist. Das ist fast jeder zweite Schweizer Haushalt. Pro Jahr wickelt der TCS 300'000 Einsätze bei Pannen ab.

Die in Genf domizilierte Organisation hat allerdings auch weniger populäre Seiten: So speichert der Verein seit kurzem Kundendaten in den USA ab. Dazu nutzt er eine Cloud – eine sogenannte Datenwolke. Das sind externe Serverzentren, die im Fall des TCS von der US-Firma Salesforce.com betreut werden. Heikel ist die Datenauslagerung des TCS vor dem Hintergrund der Spionageaffäre um die amerikanische National Security Agency (NSA). So musste etwa der Telekomkonzern Verizon 2013 auf Druck der US-Behörden seine Kundendaten preisgeben. Möglich machte es der USA Patriot Act – ein Gesetz, das zum Kampf gegen Terrorismus erlassen worden war. Theoretisch könnte dies auch Salesforce.com blühen, mitbetroffen wäre der TCS.

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