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Der Tesla-Trugschluss

Der Elektromobilität gehöre die Zukunft, sagen ihre Promotoren. Und werben mit ökologischen Vorzügen. Doch E-Autos sind weniger umweltfreundlich, als es scheint.

Von Stefan Häne und Michael Soukup
Auch sie fährt einen Tesla: Bundesrätin Doris Leuthard reist mit ihrem Dienstwagen an einen Anlass in Luzern an. (22. Januar 2015)
Auch sie fährt einen Tesla: Bundesrätin Doris Leuthard reist mit ihrem Dienstwagen an einen Anlass in Luzern an. (22. Januar 2015)
Sigi Tischler, Keystone

Er hat die Gunst der Stunde schnell erkannt. Elon Musk versucht, aus dem VW-Abgasskandal Kapital zu schlagen. «Die einzige Lösung lautet Elektroautos», sagt der Tesla-Chef. Es gebe für den VW-Konzern nur einen Weg, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen: «mit voller Kraft auf saubere Autos zu setzen». Auch rot-grüne Parteien fordern einen Umbau der Autoindustrie, wie er Musk vorschwebt. Dieselwagen weisen bei vergleichbaren Modellen zwar eine bessere CO2-Bilanz aus als Benziner, dafür stossen sie deutlich mehr giftige Luftschadstoffe aus. Als Ausweg propagieren die Grünen daher die Elektromobilität, weil diese weder dem Klima noch der Gesundheit der Bevölkerung schade.

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