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Der Überflieger mit der Schweizer Briefkastenfirma

Andrej Babis ist der Mann der Stunde in Tschechien: Milliardär, Chef des grössten Privatunternehmens im Land und seit Sonntag erfolgreicher Politstar. Und dann führen da noch Spuren in den Kanton Zug.

Feierten am vergangenen Sonntag ihren Wahlsieg ausgelassen: Andrej Babis und seine Frau Monika. (26. Oktober 2013)
Feierten am vergangenen Sonntag ihren Wahlsieg ausgelassen: Andrej Babis und seine Frau Monika. (26. Oktober 2013)
Reuters
Ein Populist auf Stimmenfang: Andrej Babis verteilte im Wahlkampf Donuts in der Bahnstation. (23. Oktober 2013)
Ein Populist auf Stimmenfang: Andrej Babis verteilte im Wahlkampf Donuts in der Bahnstation. (23. Oktober 2013)
Reuters
Kraft und Sanftheit: Babis zeigte sich am Sonntag mit Zirkusbesitzer Jaromir Joo und einem seiner Tiger. (26. Oktober 2013)
Kraft und Sanftheit: Babis zeigte sich am Sonntag mit Zirkusbesitzer Jaromir Joo und einem seiner Tiger. (26. Oktober 2013)
Reuters
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Spätestens seit dem vergangenen Sonntag ist der Name Andrej Babis auch ausserhalb Tschechiens ein Begriff. Die erst 2012 von ihm gegründete Protestpartei «Aktion beunruhigter Bürger» (Ano) erreichte bei den Wahlen auf Anhieb 18,7 Prozent und ist damit die zweitstärkste politische Kraft des Landes. Der 59-jährige Unternehmer und Politiker slowakischer Herkunft ist mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Franken der reichste Tscheche. Als Gründer und CEO des Agrar- und Chemiekonzerns Agrofert führt Babis das mit fast 30'000 Mitarbeitern grösste tschechische Privatunternehmen. Zudem ist Agrofert Eigentümer führender tschechischer Tageszeitungen – deshalb kam Babis in Anlehnung an Berlusconi zum Übernamen «Babisconi».

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