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Der Vignetten-Entscheid und seine Folgen für die Demokratie

Ein Ja zur teureren Autobahnvignette würde den lokalen Widerstand gegen Strassen weitgehend aushebeln. Läuft hier etwas falsch?

Ausbau: So sehen die Pläne zur Erweiterung des Nationalstrassennetzes aus. (TA-Grafik str / Quelle: Uvek)
Ausbau: So sehen die Pläne zur Erweiterung des Nationalstrassennetzes aus. (TA-Grafik str / Quelle: Uvek)

Das Verdikt war klar: Die Zürcher verwarfen vor zwei Jahren die Stau-weg!-Initiative des TCS mit 63 Prozent Nein-Stimmen. Der Touring-Club wollte per Standesinitiative erreichen, dass der Kanton beim Bund vorstellig wird mit der Forderung, das Nationalstrassennetz zügig auszubauen. Dazu zählte der TCS explizit zwei Zukunftsprojekte: die Glattal- und die Oberlandautobahn. Trotz des Volksnein besteht nun weiterhin die Möglichkeit, dass diese Strassen gebaut werden: Sagt das Schweizervolk am 24. November Ja zur teureren Autobahnvignette, nimmt der Bund rund 400 Kilometer kantonale Strassen ins Nationalstrassennetz auf – und damit auch die Glattalautobahn und den Strassenzug Brüttisellen–Reichenburg. Geplant ist, den Engpass auf der A 1 im Glattal zu beseitigen sowie die zweispurige Verbindung zwischen Uster und Hinwil durch eine vierspurige Autobahn zu ersetzen.

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