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Deckname César – Zeuge von Assads Gräueln

Der syrische Ex-Militärfotograf César hat 55'000 Bilder ins Ausland geschmuggelt. Sie zeugen von Tausenden zu Tode gefolterten Zivilisten.

Frankreich ermittelt gegen Bashar al-Assad wegen vermuteter Kriegsverbrechen: Die Grundlage dieser Vermutung ist ein Bericht von CNN, der im vergangenen Jahr ausgestrahlt wurde. Ein Team von Spezialisten untersuchte Fotografien von Folteropfern des Assad-Regimes. (Januar 2014)
Frankreich ermittelt gegen Bashar al-Assad wegen vermuteter Kriegsverbrechen: Die Grundlage dieser Vermutung ist ein Bericht von CNN, der im vergangenen Jahr ausgestrahlt wurde. Ein Team von Spezialisten untersuchte Fotografien von Folteropfern des Assad-Regimes. (Januar 2014)
CNN
Reaktion auf schreckliche Bilder: Die Fotografien wurden in New York ausgestellt. (10. März 2015)
Reaktion auf schreckliche Bilder: Die Fotografien wurden in New York ausgestellt. (10. März 2015)
Reuters
Eines der vielen Fotos zeigt Würgemale, die darauf schliessen lassen, dass der Mann getötet wurde.
Eines der vielen Fotos zeigt Würgemale, die darauf schliessen lassen, dass der Mann getötet wurde.
Keystone/The Report/Carter-ruck
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Vor dem Ausbruch der Revolution in Syrien führte der Mann ein normales Leben. Sein Job war unspektakulär, er arbeitete als Fotograf für die Militärpolizei. Wenn bei Unfällen, einem Selbstmord oder auch mal einer Schiesserei Militärangehörige betroffen waren, war seine Arbeit gefragt. Er fotografierte die Unfallorte, die Opfer, allenfalls Tatwaffen. Seine Abteilung sei nicht wichtig gewesen, niemand habe sich gross um die Arbeit von ihm und seinen Kollegen gekümmert. Alle zwei, drei Tage gab es etwas zu tun. «Es war keine harte Arbeit», sagt er.

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