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Die AHV-Initiative ist den Bürgerlichen lästig

Die Linke setzt die Forderung nach 10 Prozent höheren AHV-Renten als Druckmittel gegen die Rentenreform ein. Die Bürgerlichen drängen auf eine rasche Volksabstimmung.

Die AHV-Initiative fordert eine Erhöhung der Renten um 10 Prozent: Ein Rentner am Vierwaldstättersee. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Die AHV-Initiative fordert eine Erhöhung der Renten um 10 Prozent: Ein Rentner am Vierwaldstättersee. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Für die Linke setzt die Initiative «AHV plus» den Kontrapunkt zur bürgerlichen Sichtweise, wonach die Altersvorsorge in den nächsten Jahren saniert werden muss, um den Kollaps zu verhindern. Die Initiative fordert eine generelle Erhöhung der AHV-Renten um 10 Prozent, was der AHV ab 2018 jährliche Mehrausgaben von 4,1 Milliarden Franken verursacht. Bis 2030 steigen die Zusatzkosten auf 5,5 Milliarden. Die Maximalrente ­einer Einzelperson würde von aktuell 2340 auf 2574 Franken erhöht, die Minimalrente von 1170 auf 1287 Franken.

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