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Die Asylabstimmung findet ohne Plakate statt

Weder die SVP noch die Befürworter der Asylgesetzrevision wollen Geld für die Abstimmung ausgeben.

Die Asyldebatte ist den Parteien kaum etwas wert: Solidaritätskundgebung im September in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Die Asyldebatte ist den Parteien kaum etwas wert: Solidaritätskundgebung im September in Luzern. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Die Plakate der SVP sind berühmt – und bei ihren Gegnern gefürchtet. Mit den schwarzen Schafen, dem Messerstecher oder dem schwarz gekleideten Bösewicht, der das Schweizer Kreuz zerreisst, hat die SVP in der Vergangenheit Abstimmungskämpfe geprägt. Das soll bei der Asylgesetzrevision anders werden: «Wir sind nicht bereit, im bezahlten Raum eine Kampagne zu führen», sagte SVP-Präsident Toni Brunner gestern. Statt mit Inseraten und Plakaten wolle man das Stimmvolk mit Argumenten davon überzeugen, dass die Asylgesetzrevision am 5. Juni abzulehnen sei.

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