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Die Asylpolitik spaltet den Aargau

Der Aargau tickt anders: Während die einen Häuser abreissen, damit keine Flüchtlinge ins Dorf kommen, nehmen die anderen Asylsuchende im eigenen Haus auf. Ein Besuch in der Region der Widersprüche.

Bernhard Stamm (l.) lebt mit zwei Flüchtlingen zusammen, Andreas Glarner provoziert mit seiner harten Linie. Fotos: Dominique Meienberg
Bernhard Stamm (l.) lebt mit zwei Flüchtlingen zusammen, Andreas Glarner provoziert mit seiner harten Linie. Fotos: Dominique Meienberg

In Aarburg legten 500 Leute Würste auf den Grill, um gegen die Eröffnung einer Asylunterkunft zu protestieren. In Bettwil zogen Bauern mit Güllenwagen auf die Strasse und verhinderten mit ihrem Aufstand die Eröffnung eines Bundes­asylzentrums. Und in Bremgarten wollte man Flüchtlingen den Aufenthalt in der Badi verbieten. Drei medienwirksame Geschichten aus den letzten drei Jahren, die etwas gemeinsam haben: Sie spielten sich im Kanton Aargau ab. Zurzeit platzen die Asylunterkünfte aus allen Nähten. Gegen jede grössere Unterkunft wird sofort eine Facebook-Gruppe gegründet und der Widerstand geprobt. Und irgendwie fragt man sich: Tickt dieser Kanton anders als andere?

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