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Die BDP sagt dreimal Ja

Parteipräsident Martin Landolt hält die erleichterte Einbürgerung für «eine Selbstverständlichkeit» und sieht auch die USR III und den NAF als alternativlos an.

Praktisch einstimmig verabschiedet: Die Delegierten bejahen die erleichterte Einbürgerung an der Partei-Versammlung in Yverdon VD (14. Januar 2017).
Praktisch einstimmig verabschiedet: Die Delegierten bejahen die erleichterte Einbürgerung an der Partei-Versammlung in Yverdon VD (14. Januar 2017).
Leo Duperrex, Keystone

Die BDP hat an ihrer Delegiertenversammlung am Samstag in Yverdon VD zu den drei Vorlagen vom 12. Februar die Ja-Parole beschlossen. Die Partei bekenne sich damit zu einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort, zu einer zeitgemässen Infrastruktur und zu einer modernen, fortschrittlichen Gesellschaft.

Das Erfolgsrezept der Schweiz basiere auf Vernunft und Fortschritt, sagte BDP-Präsident und Nationalrat Martin Landolt (GL) gemäss einer Mitteilung vom Samstag. Die BDP werde diese Werte für die kommenden Generationen verteidigen.

Dass Menschen, deren Grosseltern schon in der Schweiz gelebt hätten, die in der Schweiz aufgewachsen und zu Hause seien, einfacher das Bürgerrecht erhalten könnten, sei aus Sicht der BDP eine Selbstverständlichkeit in einem modernen, fortschrittlichen Land.

Fast einstimmiger Bescheid

Mit dem Fonds für den Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) werde auch für die Strasse eine klare und nachhaltige Finanzierung geschaffen. Und die Unternehmensteuerreform III schaffe gleich lange Spiesse für Schweizer Unternehmen. Eine Ablehnung würde 150'000 Arbeitsplätze gefährden und Steuerreinnahmen von über fünf Milliarden Franken bedeuten.

Die drei Parolen wurden praktisch einstimmig verabschiedet. Am Vorabend hatte der Vorstand Astrid Bärtschi zur neuen Generalsekretärin gewählt. Die Juristin aus Ostermundigen BE nimmt ihre Funktion am 1. April auf, wie BDP-Nationalrat Urs Gasche auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda bestätigte.

SDA/jdr

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