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Die Berner Schlapphüte und der Nato-Schutzschirm

Der Nachrichtendienst des Bundes rät in einem Wochenbericht, die Teilnahme am Raketenabwehrsystem über Europa zu prüfen. Das kommt in der Schweiz schlecht an, wie die Geschichte zeigt.

Für einen Schutzschirm über Europa: Demonstranten fordern in Prag die Politiker auf, US-Anlagen in Tschechien bauen zu lassen. (12. März 2007)
Für einen Schutzschirm über Europa: Demonstranten fordern in Prag die Politiker auf, US-Anlagen in Tschechien bauen zu lassen. (12. März 2007)
Keystone
Gefahr droht in erster Linie aus dem Iran: Bilder von angeblichen Tests iranischer Raketen am 20. August 2010, ...
Gefahr droht in erster Linie aus dem Iran: Bilder von angeblichen Tests iranischer Raketen am 20. August 2010, ...
Keystone
...am 9. Juli 2008...
...am 9. Juli 2008...
Keystone
...und am 2. November 2006.
...und am 2. November 2006.
Keystone
Schon sie wollten einen Raketenschutzschirm aufspannen: US-Präsident Ronald Reagan (l.) und sein Verteidigungsminister Casper Weinberger. (19. Dezember 1984)
Schon sie wollten einen Raketenschutzschirm aufspannen: US-Präsident Ronald Reagan (l.) und sein Verteidigungsminister Casper Weinberger. (19. Dezember 1984)
Ronald Reagan Library, Keystone
Dafür reichte das Geld noch: Die Raketenalarmzentrale Oscar-Zero bei Cooperstown, North Dakota, ... (8. Juli 2009)
Dafür reichte das Geld noch: Die Raketenalarmzentrale Oscar-Zero bei Cooperstown, North Dakota, ... (8. Juli 2009)
Keystone
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Die Raketenabwehr in Europa ist ein Prestigeobjekt der Nato. Der Plan dazu stammt aus den USA. Der Schutzschirm soll Europa vor Raketen aus dem Iran schützen. Oder anders gesagt: Er soll die Iraner abschrecken, mit Atomsprengköpfen versehene Raketen auf Europa abzufeuern. Schon ab 2018 soll der «Schutz des gesamten europäischen Nato-Gebietes gegen ballistische Lenkwaffen» aus dem Iran möglich sein. Da die Schweiz inmitten dieses Verteidigungsbündnisses liegt, würde auch sie von einem solchen Schutzschild profitieren.

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