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Die Bundesanwaltschaft schlägt im Fall Holenweger zurück

Bundesstrafgericht und Bundesanwaltschaft schieben sich gegenseitig die Schuld an der Prozessverschiebung zu.

Völlig überraschend meldete das Bundesstrafgericht vorgestern, der politisch höchst umstrittene Prozess gegen den ehemaligen Privatbankier Oskar Holenweger finde im November nicht statt. Er müsse auf unbestimmte Zeit verschoben werden, weil «wesentliche Beweismittel» fehlten. Mit einem reichlich kryptischen Communiqué nährte die Strafkammer des Bundesstrafgerichts Spekulationen über neuerliches Versagen in diesem Fall, der schon für unzählige Negativschlagzeilen sorgte und der für den Bund immer bedenklicher wird.

«Das habe ich noch nie erlebt»

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