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Die Burkagegner werden es bei den Richtern schwer haben

Bei einer Klage drohen die Tessiner mit ihrem Volksentscheid aufzulaufen. Zu den Verbotskritikern gehört pikanterweise die Schweizerin am Gericht in Strassburg.

Ein generelles Burkaverbot sei «unverhältnismässig und somit unzulässig», glaubt Rechtsprofessor Andreas Kley.
Ein generelles Burkaverbot sei «unverhältnismässig und somit unzulässig», glaubt Rechtsprofessor Andreas Kley.
Keystone

Eine Muslimin mit komplett verschleiertem Gesicht riskiert auf der Piazza Grande in Locarno oder in der Centovallibahn künftig eine Sanktion: 65,4 Prozent des Tessiner Stimmvolks haben einer Initiative für ein Verhüllungsverbot am Sonntag zugestimmt. Was aber geschieht, wenn die Täterin gegen ihre Bestrafung klagt? Dann werden sich die Gerichte mit dem Tessiner Verfassungsartikel beschäftigen – möglicherweise das Bundesgericht in Lausanne, vielleicht sogar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg.

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