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Die Kleinparteien suchen neue Themen

Der neue, starke Rechtsblock stellt Grünliberale und BDP vor neue Probleme. Die Energiewende zieht nicht mehr – sondern andere Themen.

Die Mitte wird sich neu erfinden müssen: Gerhard Pfister, Kandidat für das CVP-Präsidium, und Grünliberale-Fraktionschefin Tiana Moser.
Die Mitte wird sich neu erfinden müssen: Gerhard Pfister, Kandidat für das CVP-Präsidium, und Grünliberale-Fraktionschefin Tiana Moser.
Keystone

Die Blütezeit war 2011: Damals erreichten die kleinen Protestparteien Grünliberale und BDP praktisch aus dem Stand je 5,4 Prozent Wähleranteil. Vier Jahre später verloren beide, die Grünliberalen kommen noch auf 4,6, die BDP auf 4,1 Prozent.

Mit dem sich formierenden Rechtsblock präsentiert sich die Situation für die neue Mitte wieder anders. SVP und FDP haben nicht nur Sitzgewinne und Wähleranteile gewonnen, sie werden durch die Neubesetzung der Präsidien voraussichtlich auch näher zusammenrücken und – allenfalls mit der CVP – in Bereichen wie Sozialversicherungen, Finanzen und Steuern, in Standortfragen sowie in der Asylpolitik gemeinsam stimmen. Für die kleinen Mitteparteien sei das eine Chance, sagt BDP-Präsident Martin Landolt: «Und zwar inhaltlich wie formal. In den meisten Fragen stimmen wir ohnehin mit dem bürgerlichen Block überein. Wo das nicht der Fall ist, werden wir uns als Mehrheitsbeschafferin der fortschrittlichen Kräfte positionieren.»

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